|
|
 |
Motorradtouren Deutschland
Die Pfalz |
|  |
 |
|
|
 |
|
|
|
 |
Motorrad Touren in der Pfalz
Jenseits der pfälzischen Weindörfer mit ihren blumengeschmückten Fachwerkperlen, gemütlichen Straußwirtschaften und fröhlichen Menschen wartet das Pfälzer Gebirge mit ausgedehnten Wäldern, verwunschenen Burgruinen und bizarren, rotleuchtenden Buntsandsteinfelsen, die allerorts aus dem Sommergrün herausragen. Malerische Ortschaften und manchmal versteckte fahrerische Leckerbissen locken den Motorradfahrer in diesen "dunklen Tann". |
 |
 |

|
 |
Wer im Wasgau durch die Abenddämmerung gleitet, sollte sich vor der geheimnisumwitterten "Elwetritsche" in Acht nehmen. Allerdings gilt die hier beheimatete Wildtierart als recht scheu und konnte bislang nur von weinseligen Zechern gesichtet werden...
|
 |
|
 |
Sehenswertes
Hunderte rötliche Buntsandsteinfelsen ragen im Pfälzer Wald aus dem Boden heraus: Sonderbare Formen, Felsentore und überdimensionale Pilze, umgeben von allerlei Sagen und teuflischen Legenden. Die eindrucksvollsten Figuren warten im Dahner Felsenmmeer: "Drachenfels", "Jungfernsprung","Braut und Bräutigam" oder "Teufelstisch" sind hier auf engstem Raum vereint.
Steinerne Burgen thronen auf und teilweise auch tief eingehauen in den Felsen: Altdahn beispielsweise oder die rekonstruierte berühmte Trifels bei Annweiler wo Richard Löwenherz gefangen einsaß. Eindrucksvoll zeigt sich auch die vollständig erhaltene mittelalterliche Burg Berwartstein bei Erlenbach westlich von Bad Bergzabern.
Über fünfhundert Sandstein-Burgruinen kann die Pfalz aufbieten, die meisten stammen aus dem frühen Mittelalter und sind schon arg verfallen. Der Wald diente Kaiser Barbarossa als liebstes Jagdrevier und schon das Nibelungenlied berichtet vom "Wasgenwald" und der "Burg Wasigenstein".
|
 |
 |
|
|
 |
Historisches
Die Pfalz hat eine reiche geschichtliche Vergangenheit. Aus der gesamten Pfalz gibt es aus dieser Zeit reichliche Funde aus der Steinzeit, z.B. Steinzeitsiedlungen (Eyersheimer Mühle bei Weisenheim am Sand). In der Bronze- und der Eisenzeit waren die Kelten das erste namentlich bekannte Volk. (Ca. 700 bis 500 v. Chr). Sie besaßen ein hohes kulturelles Niveau, was Funde aus Fürstengräbern von Rodenbach bei Kaiserslautern und Bad Dürkheim zeigen, außerdem unterhielten sie Handelsbeziehungen bis nach Afrika und Asien unterhielten.
Um 113 bis 111 v. Chr. kamen die ersten Germanen aus Dänemark in die Pfalz. 57 bis 55 v. Chr. folgten dann die Römer unter Gaius Julius Caesar. Sie hatten die Pfalz fast ein halbes Jahrtausend in Besitz und verdrängten die einheimische keltisch-germanische Bevölkerung nicht.
Mit Beginn des 5. Jahrhunderts n.Chr. kam das Ende der Römerherrschaft. Die Pfalz kam in den Besitz der Alemannen. Mit Sitz in Worms errichteten 413 die Burgunder ihr Reich in der nördlichen Vorderpfalz. Es fiel 437 den Hunnen in die Hände. In einer Vernichtungsschlacht in Frankreich wurden sie 451. Von Norden her drängten die germanischen Franken vor. Der Frankenkönig Chlodwig schlug im Jahr 496 bei die Alemannen, worauf die Franken bis zum Hagenauer Forst vordrangen, der Grenze des späteren Speyergaus bzw. des Bistums Speyer.
Damit setzte die fränkische Besiedlung der Pfalz ein. Es entstanden in der Vorderpfalz die Orte auf -ingen, -heim, -stein und -statt. An den wichtigen, von den Römern übernommenen Durchgangsstraßen entstanden in regelmäßigen Abständen Königshöfe, die als Stützpunkte dienten. |
 |
 |
|
|
 |
Wein in der Pfalz
Weinliebhaber sollten am zum täglichen Tourenende abends irgendwo zwischen Bad Dürkheim und Bad Bergzabern an der Deutsche Weinstraße absteigen.
Wer am nächsten Morgen immer noch für Weinkultur empfänglich ist, kann in Bad Dürkheim der Welt größtes Weinfass bestaunen. Bei 1,7 Millionen Liter Rauminhalt paßt dann auch gleich eine vollständige Gaststätte hinein. Sollte die Fahrtüchtigkeit am Morgen noch in weiter Ferne liegen, kann die Landschaft auch aus dem Museumszug "Kuckucksbähnle" genossen werden, der gemächlich von Neustadt nach Elmstein durch den Wälder dampft. Hier soll auch der alljährlich stattfindende Dürkheimer Wurstmarkt Erwähnung finden. Jedes Jahr am zweiten und dritten Wochenende im September lockt dieses über 500 Jahre alte Fest mehr als 600 000 Besucher an.
Und diesen Besucher wird einiges geboten. Da wären erst Mal mehr als 200 verschiedene Weine zur Auswahl, allein in diesen Tagen werden mehr als 300 000 Liter Wein verköstigt, und dann natürlich die “Schuppkärchler”. Das sind jene kleinen Weinzelte mit ihren hölzernen Tischen und Bänken an denen es sich besonders gemütlich sitzt. Ihren Namen bekamen sie von den Winzern die im 15 Jahrhundert die Weinfässer auf ihren Schubkarren hinauf auf den Michelsberg rollten, um dort den Durst der Wallfahrer zu löschen, die alljährlich am Michaelistag im September die kleine Kapelle gleichen Names dort oben besuchten. |
 |
 |
|
|
 |
| Für Oldie-Freaks sei das Motorradmuseum in Otterbach empfohlen. Die in perfektem Zustand erhaltene Sammlung der Motorradlegende Heinz Luthringshauser lockt nicht nur durch ihre Präsentation 80jähriger Motorradgeschichte, sondern allein schon durch den ungewöhnlichen Ort in der ehemaligen evangelischen Kirche. |
 |
 |
|
|
 |
Essen und Trinken
Die Küche in der Pfalz ist deftig und reichlich. Der Rheinland-Pfälzer ist ein geselliger Typ, wer alleine fährt sitzt nie lange alleine am Tisch!
Saumagen: Mit Fleisch, Kartoffeln und verschiedenen Gewürzen gefüllter Schweinemagen, dazu gibt es meistens Sauerkraut. "Dippehas", eine Art Eintopf mit Hasenfleisch, Schweinebauch, Zwiebeln, Knoblauchzehen und anderen Gemüsen Schwartenmagen: Das wurstähnliche Pendant hierzu. Schmeckt gut mit frischem Brot und Butter. Dotsch: Auflauf aus geriebenen Kartoffeln. (Westpfälzer Raum) Dampfnudeln: Es handelt sich dabei nicht um ein Nudelgericht, sondern um salzige Hefeklöße. Dazu gibt es Weinsoße (Woisooss) oder Vanillesoße. Metzel- oder Worschdsupp: Fällt beim Schlachten an. Nicht für Jedermann geeignet. Blut, Wasser Graupen und Gewürze. Sehr schmackhaft aber gewöhnungsbedürftig. Wird als "entree´beim Schlachtfest" gereicht. Schlachtplatte: Leber-, Blut- und Bratwurst, Saumagen, Leberknödel und Wellfleisch mit Sauerkraut Krumbeerpannekuche: Pfannkuchen aus geriebenen Kartoffeln und Apfelmus. Apfelpfannekuchen(Abbelpannekuche): Pfannkuchen mit geschnittenen Äpfeln, dazu Kartoffelsuppe Hooriche: Knödel aus roh geriebenen Kartoffeln, dazu Rahm- oder Specksoße Schneebällcher: Knödel aus gekochten Kartoffeln, vergleichbar mit italienischen Gnocchi. |
 |
 |
|
|
 |
Touren: Und jetzt das Wichtigste: Hier geht’s zu den „Tourenvorschlägen Pfalz“ fürs Motorrad... jokko.de Forum Motorrad Touren und Reisen Du warst schon mal mit dem Motorrad in der Pfalz? Vielleicht hast Du einen guten Tipp für andere Motorradfahrer... hier geht’s zu unserem Forum Motorrad Touren und Reisen |
 |
 |
 |
|
|
 |
|
|
|
|
 |