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Motorradtouren in Frankreich:
Rhone-Alpes, Die Coiron-Tour – Ardèche
Reizvolle, gemütliche Tour rund von knapp 80 km um den knapp 700 m hohen Coiron. Die Route führt über schmale, kurvenreiche Seitenstraßen durch wildromantische Täler und über einsame Hochflächen. Das „Plateau du Coiron“, ein Geheimtipp für Motorradfahrer, erstreckt sich rechts der Rhône zwischen dem Städtedreieck Privas, Aubenas und Montélimar.


Am besten beginnt man die Tour in Le Teil im Rhônetal. Im Ort in nördlicher Richtung auf der N86 fahren und anschließend auf der D2 bis zu dem Dorf St. Vincent-de-Barres. Schon von weitem sieht man den hoch oben liegenden mittelalterlichen Ort mit seinem abgebrochenen Turm und den mächtigen Festungsmauern. Gleich hinter dem Dorf erstreckt sich der schöne Wald von Barrès.

Anschließend geht es weiter auf der D322 zu einem Abstecher nach St. Bauzile. Hier lohnt es sich, die ständige Ausstellung über die Seidenraupenzucht „Il était une soie“ zu besuchen. Während der Besichtigung werden alle Abschnitte der Seidengewinnung erläutert. Von der Raupe bis zum seidenen Faden ist es ein langer, interessanter Weg. In der ländlichen Boutique, die der Ausstellung angeschlossen ist, werden Seidenwaren und Produkte vom Bauernhof verkauft.

Die Schluchten der Ardèche
Die Strecke führt danach über die D3 zurück bis zu der kleinen Gemeinde St. Martin-sur-Lavezon. Dort beginnt eine kurvenreiche Fahrt auf der D213 durch das Tal von Lavezon. Weiter bergan bieten sich großartige Ausblicke auf das Rhônetal. Auf der gesamten Strecke zum Hochplateau von Coiron durchstreift man eine abwechslungsreiche Landschaft mit bunten Blumenwiesen, Schluchten und tiefen Einschnitten. Hier ist eine überaus vielfältige und farbenprächtige Vegetation angesiedelt. In den Tälern prägen die Weiden das Bild, auf den Berghöhen Esskastanienbäume. Ab dem 703 m hohen Pass Col de Fontenelle beginnt die reizvolle Fahrt über das Hochplateau von Coiron.

Entlang der D7 gibt es typische Vulkanlandschaften mit ehemaligen Kratern und Geröll mit Basalt- und Tuffsteinen zu entdecken. Die Strecke führt weiter bis zu den unterirdischen Wohnungen von Montbrun, ungewöhnlichen Behausungen aus früheren Jahrhunderten. Ein interessanter Ort, um sich die Beine zu vertreten.

Nach einer kurzen Fahrt über die N102 geht es auf einer Seitenstraße (D263) nach Sceautres. Das Dörfchen wird von einem in Europa einzigartigen Basaltfelsen in der Talmitte überragt. Ein gekennzeichneter Pfad führt bis zur Felsspitze. Beim Bummel durch die verwinkelten Gassen des Dorfes kann man eine Reihe von hübschen, typischen Häusern und alten Brunnen entdecken.

Weinberge
Mit einigen Haarnadelkurven geht es danach weiter auf einer schmalen Straße bis zu dem Weiler Le Bois de Val. Die Tour rund um den Coiron endet mit dem mittelalterlichen Dorf Aubignas (D363). Ein riesiges altes Tor führt in das von gut erhaltenen Wehrmauern umgebene Dorf. Aubignas mit seiner reizvollen Umgebung bietet schöne Fotomotive.

Die Rückfahrt nach Le Teil erfolgt über die N102.

In dem Städtchen Le Teil lohnen die alten Viertel rund um das Schloss einen Spaziergang, ebenso der Aufstieg bis zur Orientierungstafel. Hier genießt man den Blick über das Rhônetal. Ebenfalls sehenswert sind die Kirche St Etienne de Mélas und das Departementsmuseum der Résistance.


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Abbildungsnachweis
: Alle Abbildungen dieser Seite sowie der Tourenvorschlag mit freundlicher Genehmigung des Comité Régional du Tourisme Rhône-Alpes.



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